HypnoBirthing - ein möglicher Weg zur sanften Geburt

HypnoBirthing ist nicht nur eine Methode, sondern vielmehr eine innere Grundeinstellung und eine Philosophie. Schon Dr. Jonathan Dye hat 1891 folgendes gesagt: „Gemäß dem physiologischen Gesetz werden alle natürlichen, normalen Funktionen des Körpers ohne Gefahr oder Schmerz erlangt.  Die Geburt ist eine natürliche, normale Funktion für normale, gesunde Frauen und ihre gesunden Kinder. Daher kann gefolgert werden, dass gesunde Frauen, die gesunde Kinder austragen, ohne Gefahr oder Schmerz sicher gebären können.“

 

Wie kam ich also zu „HypnoBirthing“?

 

Ich muss gestehen, dass ich meine 1. Geburtserfahrung alles andere als schön und wundervoll empfand. Nach diesem Erlebnis war es für mich im ersten Jahr nach der Geburt meiner Tochter unmöglich daran zu denken, jemals ein weiteres Kind zu bekommen. Aber wie das Sprichwort schon sagt: „Die Zeit heilt alle Wunden.“ Und so wurde der Wunsch nach einem zweiten Kind immer stärker und größer. Ich wollte mir jedoch diesen Wunsch nicht durch meine negativen Erfahrungen kaputt machen lassen und war fest entschlossen, ein „schönes“ Geburtserlebnis zu haben. Immerhin hat man davon ja auch ab und an schon mal gehört. Ich ging also auf Recherche und bin auf „HypnoBirthing“ von Marie F. Mongan gestoßen.

 

Der wesentliche Punkt im HypnoBirthing ist die positive Grundeinstellung zur Schwangerschaft und zur Geburt und das Vertrauen darauf, dass man als gesunde Frau den Weg zu einer sicheren, sanften und leichten Geburt finden kann.  Mit Hilfe von 3 Atemtechniken können sich Frauen neben einer positiven Grundeinstellung auf die Geburt vorbereiten. Es  handelt sich bei den eben genannten Atemtechniken um die Ruheatmung, die Wellenatmung und die Geburtsatmung.

 

Da ich bereits schon seit Jahren ein Fan von Entspannungstechniken, wie z.B. dem autogenen Training bin, empfehle ich schwangeren Frauen, sich mit solchen Entspannungstechniken gekoppelt mit den Methoden von HypnoBirthing  (Atemtechniken) vertraut zu machen und sich diese anzueignen. Dabei werden sie von mir unterstützt und begleitet. Ziel sollte es sein, dass es Ihre eigene konditionierte Fähigkeit ist, sich schnell und zu jedem Zeitpunkt in einen Zustand der Entspannung und Visualisierung zu begeben.  D.h. es ist sinnvoll, die Entspannungseinheiten routinemäßig einzuführen, sodass Sie schneller und automatisiert in den Ruhezustand finden.

 

Vor allem Frauen, die ein Geburtstrauma erfahren haben, kann diese Methode (autogenes Training & die Atemtechniken aus dem HypnoBirthing) helfen, sich positiv und selbstsicher auf eine 2. Geburt vorzubereiten.

 

Dieses Thema ist mir deswegen eine Herzensangelegenheit, da ich letztendlich genau mit der Geburtssphilosphie des HypnoBirthing und mit den darin beschriebenen Atemtechnik-Methoden ein wirklich schönes 2. Geburtserlebnis hatte und ich dafür sehr dankbar bin.