15. November 2019
Ja, richtig gelesen! Wackelzahn-Pubertät, das gibt es wirklich, eher bekannt als die Vorschulpubertät. Ich möchte mich diesem Thema widmen, weil sich erstens meine Tochter (fast 6 Jahre) gerade inmitten der Wackelzahn-Pubertät befindet, und zweitens weil ich unlängst mit unserer Kindergartenpädagogin über dieses Thema gesprochen habe. Danke, liebe Patricia, für die Inspiration. Wenn wir an die Pubertät denken, fallen uns als erstes Themen wie Hormone, körperliche Veränderungen,...
08. November 2019
Wenn die Kinder nörgeln, dass das Essen nicht passt! Wenn man diese Woche schon zum 3. Mal zu spät ins Büro gekommen ist und man sich eine Standpauke vom Chef anhören musste! Wenn der Partner schon wieder vergessen hat, einzukaufen und es wieder mal bei mir hängen bleibt! Wenn die Waschmaschine streikt und der Wäschekorb übergeht. Wenn man auf Legospielzeug steigt, beim Versuch sich auf die Couch zu setzen! Und und und…. Na, noch Lust für ein kleines Liebesspiel? Wohl eher nicht. Wenn...
09. September 2019
Tipp, um mehr über Ihr Kind im Schulalltag zu erfahren: Sie wollen mehr als nur ein „JA“ oder „NEIN“ als Antwort von Ihrem Kind? Sie würden sich über mehr Infos freuen? Dann fragen Sie spezifischer nach! Anstelle von: Hat dir die Schule heute gefallen? Könnten Sie folgendes versuchen: Was hat dir heute in der Schule besonders gut gefallen? Magst du mir zeigen und erklären, was ihr in der Schule heute gelernt habt? Was hat dir heute in der Schule gar nicht gefallen? Sogenannte...
19. August 2019
Für Frauen bzw. Paare, die schon lange einen Kinderwunsch hegen, ist eine Fehlgeburt ein herber Schlag und man beginnt mit der Suche nach der Schuld. Manchmal ist der Schmerz so stark, dass man sich kaum vorstellen kann, wie man seine Trauer bewältigen kann. Leider ist auch dieses Thema auch heute noch ein Tabuthema und Frauen trauen sich kaum darüber zu sprechen, vor allem weil sie nur selten Verständnis in ihrem Umfeld erfahren. Oft lauten die Aussagen: „Das war ja noch nicht eine...
27. Juni 2019
Streit und Stress vermeiden – Erwartungen runterschrauben! Psychologisch gesehen sind Erwartungen Einstellungen von Menschen, welche sich mehr oder weniger auf genaue Zielvorstellungen in der Zukunft beziehen. Sie sind eine Art Schwebezustand, welcher das Erleben und Verhalten maßgebend mitbestimmt. Man malt sich im Kopf ein perfektes Bild von einer bestimmten Situation (z.B. der perfekte Urlaubstag) aus und träumt vor sich hin. Umso größer ist die Enttäuschung dann, wenn genau diese...
29. Mai 2019
Eine Krise kann sich langsam anschleichen (Veränderungskrisen) oder fährt ein, wie ein Blitz (Traumatische Krise). Es ist ein Zustand, der durch ein Ereignis oder Erlebnis ausgelöst wird. Egal ob schleichend oder plötzlich, es ist ein Lebensumstand, mit dem der Betroffene zunächst nicht zurechtkommt. Eine Krise wird begleitet von Gefühlen der Hilflosigkeit und starker innere Anspannung, sowie dem Gefühl von Gefahr oder Bedrohung. Die empfundene Spannung kann zur Angst und/oder zur Panik...
04. Mai 2019
Heute möchte ich mich einem anderen, aber durchaus nicht weniger wichtigen Thema widmen: Krankheitsverarbeitung - die Diagnose einer schwerwiegenden Erkrankung! Bei einer schweren Erkrankung denkt man höchstwahrscheinlich zunächst an die Diagnose Krebs, aber auch beispielsweise, § Asthma, § Herz-Kreislauf-Erkrankungen, § Schlaganfall, § Rheuma, § Diabetes, § Multiple Sklerose, zählen zu chronischen bzw. schwerwiegenden Erkrankungen. Sie können den Betroffenen im Alltag, hinsichtlich...
04. April 2019
In der Regel löst die Geburt eines Kindes große Freude aus. Die Schwangerschaft verlief völlig problemlos und wurde von der Mutter in vollen Zügen genossen. Doch was ist, wenn das Wunder der Geburt zum Albtraum einer Frau wird? Viele Frauen erleben die Geburt ihres Kindes als traumatisch, obwohl sie sich darauf gefreut und „vorbereitet“ haben. Oft sind es unvorhersehbare Komplikationen während der Geburt, die ein Geburtstrauma auslösen können. Manche Frauen fühlen sich während des...
04. März 2019
„Ich war verzweifelt! Ich wusste einfach nicht, wie ich ihr helfen konnte. Es ging ihr so schlecht, aber sie wollte keine Hilfe. Sie wollte keinesfalls, dass irgendjemand etwas mitkriegt. Sie schämte sich und weinte viel – sehr viel. Um das Baby konnte sie sich kaum kümmern und wollte es oft gar nicht hochnehmen. Ich war so hin und hergerissen, weil ich sie nicht alleine lassen wollte, aber trotzdem musste ich zur Arbeit. Irgendwann sah ich keinen Ausweg mehr und stellte sie vor ein...
04. Februar 2019
Anmerkung: Dieser Text wurde bewusst genderfrei geschrieben, um den Lesefluss zu erleichtern. Zum Psychologen? Ich weiß nicht! Aber warum eigentlich nicht? Wer von euch zweifelt an der Professionalität eines Psychologen, wenn er hört, dass dieser selbst zum Psychologen geht? Wenn „er“ schon Hilfe braucht, wie kann er mir dann helfen? Also, warum macht er es? Die Antwort ist im Grunde simpel: Psychologen sind auch menschlich! Viele haben die Vorstellung im Kopf, dass Psychologen selbst...

Mehr anzeigen