Wenn die Corona Krise nicht spurlos an unseren Kleinsten vorbei geht!

Enkopresis (Einkoten) – Enuresis (Einnässen)

 

 

Bitte machen Sie Einnässen und Einkoten nicht zum Tabuthema, sondern unterstützen Sie ihre Kleinen dabei, die Situation wieder gut zu meistern.

 

Vor allem jetzt, während und nach der Corona-Krise, berichten Eltern immer wieder vom plötzlichen Einnässen oder Einkoten ihrer Kinder. Es handelt sich hierbei meistens um eine sekundäre Enkopresis / Enuresis. Das heißt, dass das Kind bereits sauber war und nun aufgrund äußerer (z.B. Reaktionen auf eine veränderte Umwelt) oder innerer Belastungen (persönliche Konflikte) reagiert.

 

Vor allem Ängste und Unsicherheiten stecken hier dahinter. Da das Kind häufig Schuld um Scham empfindet, ist es besonders wichtig, dem Kind eine wohltuende und unterstützende Haltung entgegenzubringen. Eine professionelle Unterstützung in Form einer psychologischen Beratung / Begleitung ist ratsam und entlastet vor allem auch die Eltern.

 

Eine primäre Enkopresis / Enuresis besteht meist bei Entwicklungsverzögerungen, sprich das Kind hat generell Schwierigkeiten sauber zu werden. Hier ist auf jeden Fall der Besuch bei einem Kinderarzt / bei einer Kinderärztin zu empfehlen, um eventuell organische Ursachen abzuklären. Übergänge  zu einer sekundären Enkopresis / Enuresis können jedoch fließend sein.