Schulstart - Erstklässler / Erstklässlerinnen

Die Schule beginnt und am meisten aufgeregt sind natürlich unsere Erstklässler und Erstklässlerinnen! Was können Sie für Ihr Kind tun, um einen guten Schulstart zu meisten? Welche Fragen stellen sich die Schulanfänger und Schulanfängerinnen?

 

Folgende Fragen könnten Ihnen von Ihrem Kind  bekannt vorkommen: Was erwartet mich in der Schule? Was passiert, wenn ich keine Freunde finde? Ich habe Angst, dass ich schlecht bin bzw. etwas nicht kann? Wie wird die Lehrerin sein? Was ist, wenn andere mich auslachen?

 

Manchmal ist man als Mutter oder Vater mit diesen Fragen überfordert bzw. weiß man nicht, wie man richtig darauf antworten soll. Für Ihr Kind bedeutet der Schulanfang ein neuer Lebensabschnitt und das Positive ist, dass sich die meisten Kinder darauf freuen und sie nichts mehr herbeisehen, als endlich in die Schule zu kommen und nicht mehr bei den „Babys“ im Kindergarten sein zu müssen. Diese positive Energie können Sie nutzen. Bestärken Sie ihr Kind in der empfundenen Vorfreude und heben Sie positive Dinge hervor, wie zum Beispiel:

 

·       Das wird alles so neu und spannend für dich werden, also Langeweile - Fehlanzeige!

·       Du wirst lesen, schreiben, rechnen, etc. lernen – wie die Großen!

·       Du triffst alte Freunde vom Kindergarten wieder oder du wirst neue, tolle Freunde

     kennenlernen!

·       Ich freue mich mit dir und bin auch ganz aufgeregt!  

      

Was die kritischen Fragen betrifft, empfehle ich, ehrlich, offen und transparent zu bleiben und nicht vor unangenehmen Fragen auszuweichen.  Zeigen Sie Verständnis und hören Sie zu, Ihr Kind wird es Ihnen danken. Auch wenn viele Sorgen für uns Erwachsene banal klingen mögen, bedeutet es für Ihr Kind zu diesem Zeitpunkt die Welt. Zum Beispiel hat das Kind Angst etwas falsch zu machen oder etwas nicht zu können. Eine mögliche Antwort könnte sein: „Das verstehe ich, ich hatte auch manchmal Angst und habe es sogar heute noch! Aber ich bin für dich da und werde dich in allem unterstützen, wobei du Hilfe brauchst! Ich werde dich mit deinen Sorgen nicht alleine lassen. Außerdem darf man Fehler machen, du brauchst nicht von Anfang an schon alles können! Auch ich mache noch Fehler, bin aber schon erwachsen, das gehört dazu!“ Oder das Kind macht sich Sorgen, keine Freunde zu finden: „Weißt du, ich denke, die anderen Kinder sind genauso aufgeregt wie du und machen sich Sorgen. Das ihr in der Schule neue Freundschaften schließt, wird bestimmt von ganz selbst passieren!“

 

Kleiner Tipp:

Gewöhnen Sie ihr Kind rechtzeitig an das frühe Aufstehen, damit sie zu Schulbeginn nicht in Stress geraten. In den meisten Familien tickt die Uhr zu den Ferienzeiten etwas anders bzw. etwas „lockerer“. Erklären Sie dem Kind, dass es bald wieder früher aufstehen muss und beginnen Sie Ihr Abendritual immer ein bisschen früher, sodass das Kind zu Schulbeginn zu einer adäquaten Zeit schläft und morgens gut ausgeruht ist. Schulkinder zwischen 6 und 12 Jahren sollten in etwa 9-12 Stunden in der Nacht schlafen.

 

Viel Erfolg und einen schönen Schulstart!